Junghunde/ Anfänger

In der Junghunde-/ Anfängergruppe werden die Kommandos "Sitz", "Platz", "Fuß",
"Steh" und das "Bleib" eintrainiert. Der Hund erlernt, das sichere Abgerufen werden,
auch unter Ablenkung. Außerdem wird in dieser Gruppe die Freifolge geübt. Dem
Hundehalter wird die konsequente Hundeerziehung mit Lob und Tadel in der richtigen
Dosierung nahe gebracht. Trotz aller Konsequenz wir in dieser Gruppe nicht vergessen,
dass es sich um JUNG-/ Anfänger- Hunde handelt. Von einem Erstklässler
wird auch Niemand erwarten, dass er schon nach kurzer Zeit lesen und schreiben kann. Trotzdem
wir in dieser Gruppe der Grundstock für die amtlich anerkannte Begleithunde Prüfung gelegt. Wenn
sich der Hundeführer für die Teilnahme an der Prüfung entscheidet, wird er seinen Hund nicht mehr
umtrainieren müssen. Alles bisher erlernte führt ihn auf dem Weg zur Prüfung einen Schritt weiter.

Begleithunde

Das erlernte aus der Junghunde Gruppe wird weiter gefestigt. Die Freifolge (das Laufen des Hundes ohne
Leine direkt am linken Bein des Hundeführers) wird weiter trainiert und verbessert. Außerdem wird darauf
geachtet, dass der Hund nicht mehr an der Leine zieht. Auch wird das Ablegen und Verlassen des Hundes
geübt. Hierbei kommt das "Versteck" zum Einsatz.
Es werden regelmäßig Stadtgänge durchgeführt. Hierbei erlernt der Hund sich unbeeindruckt von allerlei
äußeren Eindrücken zu zeigen und dabei ruhig und gehorsam an der Leine zu gehen.
Bei Interesse kann nun eine behördlich anerkannte Begleithunde Prüfung (Hundeführerschein) abgelegt
werden.
Hund und Hundeführer werden von einem/ einer Begleithunde- und Leistungsprüfungs- Richter/ in
gesondert darauf vorbereitet. Dazu kommen außerdem theoretische Unterrichtsstunden, worin der
Hundeführer sich auf die Sachkunde- Prüfung vorbereiten kann.
Natürlich kommt der Spaß nicht zu kurz. Es werden z. B. Spiel- und Schnüffelpausen fürs Sozialverhalten
eingelegt. In unserer Cafeteria kann sich der Hundeführer stärken.
Aufmerksamkeitstraining

Beim Aufmerksamkeitstraining im Einzeltraining wird die Aufmerksamkeit des Hundes auf seinen Hundeführer enorm verstärkt. Dieses wird im Einzeltraining auf liebevolle Weise geübt.
Diese Art des Trainings ist für Hunde, die z. B. sehr an der Leine ziehen oder die ständig am Schnüffeln sind zu empfehlen.
Aber natürlich nur, wenn die normale Gruppenausbildung keinen Erfolg bringt.
Das Aufmerksamkeitstraining ist ein langwieriges Training und man sollte es sich genau überlegen diesen Schritt zu tun. Denn wenn einmal begonnen, sollte es bis zum Schluss, d. h. die Reintegration in die Gruppe durchgezogen werden. Bricht man diese Art des Trainings mittendrin ab, wird das "Fehlverhalten" des Hundes, welches man eigentlich ja beheben wollte, meistens nur noch verstärkt.

I.R.J.G.V.
Ortsgruppe Harlingerland/ Wittmund Landesgruppe Waterkant e.V.